I like the city of San Juan – is there a boat I can get on?

Kurzer Zwischenstopp bevor es nach Hause geht

Nachdem Sina nun vor etwas mehr als zwei Wochen von Puerto Plata aus der Dominikanischen Republik heimgereist ist und ich anschließend noch etwas Zeit in Puerto Plata verbringen konnte, ging es nun am 28. April 2018 (nun ists richtig) nach San Juan in Puerto Rico. Eigentlich nur ein etwas verlängerter Stop-over. Mein Ziel Nanny Cay auf Tortola in den British Virgin Islands. Von dort soll es dann mit dem Segelboot über den Atlantik nach good old Europe gehen.

Die Einreise nach Puerto Rico gestaltet sich so angenehm, wie die in die Vereinigten Staaten (schließlich ist es ja auch ein Überseeterritorium der USA). Ein besonders unfreundlicher Grenzbeamte fragt mich wieder nach dem woher, wohin, warum, wie lange, genaue Adresse, mitgebrachte Kohle. Mit besonders grimmiger Stimme dann: welcome to the United States of America. Im Flughafen gehe ich dann nochmal die extra Meile um Geld am Geldautomat fürs Taxi zu ziehen. Mit dem geht es dann in eine etwas abgetanzte Gegend in der Nähe des Hafens. Das Airbnb mal wieder ohne Fenster, aber mit Klimaanlage. Recht neu renoviert. Die Küche bietet so gut wie keine Ausstattung, aber für Müsli und Kaffee zu jeder Tageszeit wird es reichen.

Am Ankunftstag reicht es nur für den nahe gelegenen Supermarkt. Am nächsten Tag mache ich mich in die Altstadt von San Juan auf. Eine wirklich nette, aufgeräumte und ordentliche Altstadt (teilweise für meinen Geschmack schon etwas zu ordentlich). Viele kleine Gassen durch die man schlendern kann, viele bunte Häuser und auf dem Hügel zwei Castillos, von denen aus man den großen Naturhafen überblicken kann. Für meinen Geschmack gibt es auch zu viele Schnick-Schnack-Souvenir-Shops. Aber die amerikanischen Kreuzfahrttouristen kaufen es.

Alte Häuser in bunt
Alte Häuser in bunt

Abends gibts wieder vom guten Toast mit Truthanbrust, der in meinem kleinen privaten Kühlschrank lagert. Ich ahne schon, dass die Packung groß genug ist, damit ich mich damit die ganzen drei Tage hier versorgen kann.

Das alte Castillo mit dem Atlantik im HIntergrund
Das alte Castillo mit dem Atlantik im HIntergrund

Da ich noch vor hatte hier dem Marine-Store einen Besuch abzustatten um die letzten Austattungsgegenstände für die Atlantiküberquerung zu besorgen, mache ich mich am nächsten Tag mit dem Uber dorthin auf den Weg. Schuhe und Gummistiefel sind schnell gefunden. Leider ist kein WLAN am und im Shop verfügbar, sodass ich ein wenig preisgünstiges reguläres Taxi zurück nehmen muss. Naja, Hauptsache der einzige Tagesordnungspunkt für heute ist erledigt. Ich frage mich auch schon direkt wie das alles in den Rucksack passen soll und ob ich auf meine Flug mit der Mini-Propellermaschine, Übergepäck haben werden. Ich rechne damit bei tropischen Temperaturen über 30 Grad mit Gummistiefeln und Regenkleidung das Flugzeug zu besteigen um Gewicht zu sparen.

Auf zu den BVI’s

Nachdem ich am Tag zuvor auch sämtliche Wäsche noch einmal gewaschen hatte um für die nächsten sechs Wochen vorbereitet zu sein, geht es dann am darauffolgenden Tag schon wieder zum Flughafen. Mit über einer Stunde Verspätung geht der Flug mit dem wohl kleinsten Flieger (20 Personen hätten maximal Platz gehabt, 7 Plätze waren tatsächlich belegt) in knapp einer Stunde auf Insel Tortola, die zu den British Virgin Islands gehört.

Bilder:

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