Unsere kommentierte Weltreise Packliste

Unsere beiden Rucksäcke wiegen 18 bzw. 19 Kilogramm, was in unseren Augen immer noch ziemlich viel ist. Einige wirklich unnütze Dinge, die wir anfangs noch dabei hatten, haben von Japan und Singapur bereits die Heimreise angetreten. Dazu zählen u.a. eine Fleecedecke, Softshelljacken und Langarmshirts, obwohl uns zu Reisebeginn eigentlich bewusst war, dass wir quasi 1 Jahr Sommer haben 🙂 Auch wenn wir hin und wieder in kälteren Gegenden unterwegs sind, kommen wir mit den vorhandenen Kleidungsstücken wunderbar aus und müssen nicht frieren. Stichwort: Zwiebelprinzip. In unserer Weltreise Packliste findest du daher nur die Dinge, die wir derzeit mit uns rumtragen.

Am meisten genutzt

Top-5 Unnütze Dinge

Auch wenn es diese Dinge in die Top 5 der unnützen Dinge geschafft haben, tragen wir sie immer noch mit uns rum und wurden noch nicht nach Hause geschickt. Sicher könnten wir noch Gewicht einsparen, aber ganz selten kommen sie doch zum Einsatz und wir sind froh alles griffbereit zu haben.

Ausrüstung

Eine gute und solide Ausrüstung kann das Reiseleben schon um einiges komfortabler machen. In manchen Unterkünften gab es Handtücher und in anderen wieder nicht. Auch für den Strand sind die Mikrofaser-Handtücher gut zu gebrauchen und sie trocknen wahnsinnig schnell. Dann hatten wir manchmal auch nur ein Zimmer ohne Küche und konnten mithilfe unseres Reisebestecks und den Schüsseln zumindest ein kleines Frühstück oder Snacks zubereiten. In der Transsib war das Geschirr Gold wert und auch die Gepäckwaage hat uns vor so manchem Kilogramm Übergepäck (bei manchen Airlines sind nur 20kg erlaubt) und damit vor exorbitanten Gebühren bewahrt.

Die großen Backpacks und die Daypacks sowie Packsack und Handtasche beinhalten unsere ganzen Sachen.
Die großen Backpacks und die Daypacks sowie Packsack und Handtasche beinhalten unsere ganzen Sachen.
Die kleinen Daypacks sind für Tageswanderungen mit höchstens einer Übernachtung gerade so ausreichend.
Die kleinen Daypacks sind für Tageswanderungen mit höchstens einer Übernachtung gerade so ausreichend.

Kleidung

Unsere Reiseroute führt uns einmal um den Globus und auch in manche Gegenden, wie dem Everest-Base-Camp und Patagonien, in denen Shorts und Flip-Flops eher ungeeignet sind. Wir haben daher für mehrere Klimazonen gepackt und neben den Shorts und T-Shirts sind auch Jeans und Fleece-Jacken dabei. Viel Platz im Rucksack nehmen auch unsere Wanderschuhe ein, die wir die meiste Zeit tatsächlich nicht gebraucht haben, aber wenn wir wandern waren, dann waren die Schuhe schon sehr nützlich.

  • Wanderschuhe Jack Wolfskin/Meindl
  • Flip-flops
  • Turnschuhe Adidas/Nike Free
  • Birkenstock
  • Wanderhose
  • Jeans
  • Shorts (2x)
  • Bikini (1x)/ Badeshorts (2x) 
  • Jogginghose (kurz/lang)
  • Fleece Bench/Jack Wolfskin
  • Regenjacke Regatta/Adidas
  • Pullover
  • T-Shirts (5x)
  • Unterwäsche (10x)
  • Socken (4x)
  • Funktionsshirt (lang/kurz)
  • Merinoshirt
  • Tank-Top
  • Buff/Mütze/Handschuhe
  • Geldgürtel
  • Schlafanzug (Hose und T-Shirt)

Badezimmer

In Russland, China und Japan standen in fast allen Unterkünften/ Hostels kostenloses Duschgel und Shampoo zur Verfügung. Mein Shampoo von zu Hause wurde daher erst nach rund 2 Reisemonaten angebrochen. Eine kleinere Notfall-Tube hätte daher auch gereicht, falls es doch mal nichts geben sollte. Neben den üblichen persönlichen Körperpflegeprodukten, haben wir noch die folgenden Dinge dabei. Der Conditioner ist besonders hervorzuheben, da wir anfangs erst ohne losgezogen sind und dachten, dass Shampoo völlig ausreichen würde. Durch die Sonne und das Salzwasser wurden unsere Haare allerdings ziemlich beansprucht, sodass der Conditioner nun ein fester Reisebegleiter wurde.

Technik

Da wir auf der Reise einerseits natürlich Fotos als Andenken für uns machen möchten und ursprünglich unsere Erlebnisse für unsere daheimgeblieben Familien und Freunde auf einem Blog aufschreiben wollten, haben wir ein paar Technik-„Dinge“ dabei. Mit unserer Kamera sind wir wirklich zufrieden. Ursprünglich wurde sie ausgewählt, weil sie eine Kompaktkamera ist und wir uns einerseits nicht damit anfreunden konnten eine dicke, schwere Spiegelreflexkamera rumzutragen (die beste Kamera ist die, die man dabei hat) und und andererseits diese Kamera trotzdem ein lichtstarkes Objektiv hat. Somit sind Aufnahmen bei nicht so guten Lichtverhältnissen gut machbar. Wichtig war uns (ursprünglich Jean, aber Sina wird mittlerweile auch ein Hobby-Fotograf) auch, dass man sämtlich Einstellungen manuell verändern kann (Blende, Belichtungszeit, ISO, Fokusmethode, Belichtungsmethode). So konnten wir einige schöne Aufnahmen von Wasserfällen machen oder mit dem Stativ bei Dunkelheit oder in Höhlen. Praktisch fürs fotografieren ist auch unser Mini-Stativ (für Selfies oder Langzeitbelichtungen bei Dämmerung und Dunkelheit oder Timelapse-Videos). Von den Filtern benutzen wir tatsächlich den Polarisations-Filter oft (Aufnahmen mit Wasser und viel Himmel) und den ND-Filter (um fließendes Wasser zu verwaschen, z.B. am Wasserfall). 

Die Wahl des Laptop fiel aufgrund seiner Größe und Gewichts (11 Zoll und ca. 1kg) bei guter Leistungsfähigkeit für Bild- und Videobearbeitung (ersteres machen wir öfter, letzteres doch nicht so oft wie gedacht). Ich denke jeder ähnliche Laptop tut gute Dienste, diesen hat Jean recht günstig gebraucht bei Ebay erstanden. Das Tablet macht sich nicht so nützlich und ist usprünglich dabei, weil es das einzige Gerät ist, dass mit einer lokalen SIM-Karte einen Hotspot für unsere ganzen Geräte erzeugen kann. Am besten daher gleich ein Handy mit Hotspotfunktion dabei haben oder sogar mit Dual-SIM. Generell würden wir sagen, dass ein Handy so ziemlich der wichtigste/nützlichste/am meisten gebrauchte Gegenstand ist: E-Mail schreiben, WhatsApp schreiben, Airbnb, Booking, Wikitravel, Musik hören und so weiter. Am besten ein halbwegs leistungsfähiges mit großem Speicher dabei haben.

SD-Karten verstehen sich von selbst für die Kamera (wir haben einfach alle, die wir Zuhause gefunden haben eingepackt – und die sind schon voll). Wir haben in einem halben Jahr ca. 6.000 Fotos mit ca. 110 GB Speicher gemacht. Ursprünglich war der Plan alle Fotos auf den SD-Karten zu belassen und auf einen 64GB USB-Stick zu kopieren (ja, ihr merkt hoffnungslos). Zum Glück hatte Sina ihre 1TG (=1.000GB) Festplatte eingepackt. Darauf wird jetzt kopiert und so haben wir weiterhin alle Bilder doppelt und jeder hat eine Kopie in seinem Handgepäck (wir wollen die ja schließlich nicht verlieren). 

Nächstes Mal waren wir wohl noch eine kleine Dreiersteckdose mitnehmen, da man mit einem Reisestecker immer nur ein Gerät aufladen kann (da gibts öfter mal streit, wer zuerst darf).

Fast die ganze Technik-Ausrüstung auf einen Blick.
Fast die ganze Technik-Ausrüstung auf einen Blick.

Reiseapotheke

In unserer Weltreise Packliste darf das Thema Reiseapotheke natürlich auch nicht fehlen. Wir haben uns in der Vorbereitung viel zu sehr mit möglichen Beschwerden und deren Behandlung mit rezeptfreien Medikamenten beschäftigt. Unsere größte Sorge war am Reisetag aufgrund von bestimmten Beschwerden nicht von A nach B kommen zu können. Vorrangig haben wir daher Medikamente mitgenommen, welche akute Beschwerden lindern und so das Reisen möglich bzw. angenehmer machen.  In unserer rund 1kg schweren Reiseapotheke befanden sich daher Medikamente für alles mögliche und das meiste davon haben wir nicht genutzt bzw. auch gar nicht gebraucht, weil wir unterwegs nicht krank wurden 🙂 Beim nächsten Mal wird die Reiseapotheke daher merklich kleiner ausfallen und das, was wir nach wie vor als Notwendig erachten, ist mit einem * gekennzeichnet.

  • Kohletabletten* (Durchfall)
  • Perenterol (Durchfall)
  • Lopedium (Durchfall)
  • Buscopan (Bauchschmerzen und -krämpfe)
  • Vomacur (Übelkeit und Erbrechen)
  • Elektrolyt-Lösung (Durchfall und Erbrechen)
  • Superpep* (Reiseübelkeit)
  • Nasenspray* (Erkältung)
  • Aspirin (Schmerzen)
  • Olbas-Tropfen (sämtliche Beschwerden, innerlich & äußerlich anwendbar)
  • Voltaren (Schmerzgel)
  • Fenistil (Hautausschlag, Sonnenbrand, Insektenstiche)
  • Blasenpflaster
  • Erste-Hilfe-Set*
  • Fieberthermometer
  • Atovaquon/Proguanil (Malaria-Standby-Tabletten)*
Die Reiseapotheke ohne Erste-Hilfe-Set.
Die Reiseapotheke ohne Erste-Hilfe-Set.

Dokumente

  • Reisepass
  • Kreditkarten (Visa & Mastercard): DKB/ING Diba/Volksbank/N26/Santander
  • Führerschein und internationaler Führerschein
  • Tan-Listen für Online-Banking
  • Impfpass

 


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